DTILE

Onpage-Analyse & Audit · Stand September 2026 · mit Gratis-Schnell-Check

10 Prüf-SchritteSchnell-Check auf der SeiteCheckliste zum Abhaken

Onpage-Analyse: Schritt für Schritt zur besseren Website

Eine Onpage-Analyse prüft systematisch alle Faktoren auf der eigenen Website, die das Google-Ranking beeinflussen: Technik, Inhalte, Struktur, interne Verlinkung und Nutzererfahrung. Diese Anleitung führt in 10 Schritten durch alle Prüfbereiche, mit kostenlosen Tools, einer Checkliste zum Abhaken und einem interaktiven Schnell-Check, der direkt hier auf der Seite in 2 Minuten zeigt, wo die größten Baustellen liegen. Am Ende steht kein Ampel-Report, sondern ein priorisierter Plan: erst die Fehler, die Rankings kosten, dann die Feinarbeit.

Von Engin Buldak, Geschäftsführer DTILE GmbH · Aktualisiert am 7. September 2026

Engin Buldak, Local SEO & GEO Experte

Engin Buldak

Local SEO & GEO Experte

Wir glauben, dass gefunden werden sollte, wer die beste Arbeit macht. Nicht, wer das größte Werbebudget hat.

5,0 aus 47+ Google-Bewertungen

„Die meisten Websites scheitern nicht an fehlendem Budget, sondern an unentdeckten Onpage-Problemen: langsame Seiten, dünne Inhalte, kaputte interne Verlinkung. Eine saubere Analyse vor der Optimierung ist wie die Diagnose vor der Behandlung, wer sie überspringt, optimiert am Problem vorbei.“

Engin Buldak · Geschäftsführer DTILE GmbH · Hamburg-Uhlenhorst

Definition

Was ist eine Onpage-Analyse?

Eine Onpage-Analyse, oft auch Onpage-Audit genannt, prüft systematisch alle Ranking-Faktoren, die sich auf der eigenen Website direkt kontrollieren lassen: Inhalte und Keywords, Meta-Daten, Überschriften-Struktur, URLs, interne Verlinkung, Ladezeit, mobile Darstellung, Bilder und strukturierte Daten. Das Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme mit konkreten Befunden, aus der sich die Optimierungs-Maßnahmen in der richtigen Reihenfolge ableiten.

Der Begriff wird oft mit 3 Nachbarn verwechselt, deshalb die saubere Abgrenzung:

Onpage-SEO

Die Disziplin selbst, also das laufende Optimieren der Faktoren auf der Seite. Die Onpage-Analyse ist die Untersuchung, die dieser Optimierung vorausgeht, sie stellt die Diagnose, bevor behandelt wird. Die Grundlagen der Disziplin stehen im Ratgeber OnPage-SEO.

SEO-Audit

Geht einen Schritt weiter und prüft zusätzlich alles außerhalb der Website: Backlinks, Bewertungen, Wettbewerbsposition. Die Onpage-Analyse ist sein wichtigster Baustein, aber eben nur die halbe Prüfung. Was zum kompletten Audit gehört, zeigt die Seite SEO Audit.

Offpage-SEO

Alle Signale von außen: Verlinkungen, Erwähnungen, Bewertungen. Sie tauchen in der Onpage-Analyse bewusst nicht auf, denn ihr Zweck ist, erst das eigene Haus in Ordnung zu bringen. Offpage-Autorität auf eine Website mit Onpage-Problemen zu lenken, ist wie Werbung für ein Geschäft mit verschlossener Tür.

Der Nutzen

Warum lohnt sich eine Onpage-Analyse vor jeder Optimierung?

Eine Onpage-Analyse lohnt sich, weil sie verhindert, am falschen Ende zu optimieren: Sie zeigt, ob eine Seite an dünnen Inhalten, technischen Blockaden, fehlender Struktur oder schwacher interner Verlinkung scheitert. Ohne Diagnose fließen Budget und Zeit oft monatelang in Maßnahmen, die das eigentliche Problem nicht berühren.

3 typische Fälle aus der Praxis machen das greifbar:

Rankings bewegen sich nicht

Ein Betrieb investiert in neue Blogartikel, aber die Rankings bewegen sich nicht. Die Analyse findet ein Indexierungsproblem: Die Hälfte der Seiten ist für Google gar nicht sichtbar.

Position 15 und es geht nicht weiter

Eine Leistungsseite rankt auf Position 15 und kommt nicht voran. Die Analyse zeigt, dass 3 eigene Seiten um dasselbe Keyword konkurrieren und sich gegenseitig die Signale wegnehmen.

Viel Traffic, keine Anfragen

Die Website hat Besucher, aber es kommen keine Anfragen. Die Analyse findet Seiten, die die Suchintention verfehlen und Besucher ohne nächsten Schritt zurücklassen.

Alle 3 Probleme sind mit einer sauberen Analyse in wenigen Stunden gefunden und kosten unentdeckt Monate. Genau deshalb steht die Onpage-Analyse in jedem seriösen SEO-Projekt am Anfang, und deshalb ist sie auch der Teil, der sich mit den richtigen Werkzeugen gut selbst durchführen lässt. Wie viel eine professionelle Analyse kostet, steht transparent im Ratgeber SEO Kosten.

Überblick

Welche Bereiche prüft eine Onpage-Analyse?

Eine vollständige Onpage-Analyse prüft 8 Bereiche: Inhalte und Suchintention, Meta-Daten, Überschriften und Seitenstruktur, URLs, interne Verlinkung, Technik mit Ladezeit und mobiler Darstellung, Bilder sowie strukturierte Daten. Moderne Analysen ergänzen als 9. Bereich die KI-Zitierbarkeit.

Inhalte & Suchintention

Was geprüft wird
Beantwortet die Seite die Suchanfrage vollständig und besser als die Konkurrenz?
Typische Befunde
Dünne Texte, verfehlte Intention, veraltete Infos

Meta-Daten

Was geprüft wird
Title und Description je Seite: einzigartig, klickstark, richtige Länge
Typische Befunde
Duplikate, abgeschnittene Titles, fehlende Descriptions

Überschriften & Struktur

Was geprüft wird
Eine H1 pro Seite, logische H2/H3-Hierarchie
Typische Befunde
Mehrere H1, Design-Überschriften ohne Logik

URLs

Was geprüft wird
Kurz, sprechend, mit Keyword, ohne Parameter-Wildwuchs
Typische Befunde
Kryptische URLs, doppelte Pfade

Interne Verlinkung

Was geprüft wird
Erreichen wichtige Seiten genug Links mit klaren Ankertexten?
Typische Befunde
Verwaiste Seiten, generische Anker wie „mehr“

Technik

Was geprüft wird
Ladezeit, Core Web Vitals, mobile Darstellung, Indexierung, HTTPS
Typische Befunde
Langsame Seiten, Indexierungs-Blockaden

Bilder

Was geprüft wird
Dateigröße, moderne Formate, Alt-Texte, sprechende Dateinamen
Typische Befunde
Riesige Dateien, fehlende Alt-Texte

Strukturierte Daten

Was geprüft wird
Schema-Markup: vorhanden, fehlerfrei, vollständig
Typische Befunde
Kein Schema, Validierungsfehler

KI-Zitierbarkeit (neu)

Was geprüft wird
Extraktive Antworten, klare Entitäten, Fragen-Struktur
Typische Befunde
Inhalte, die KI-Systeme nicht zitieren können

Die gute Nachricht: Es braucht keinen Entwickler, um alle 9 Bereiche zu prüfen. Die folgende Anleitung führt mit kostenlosen Werkzeugen durch, in der Reihenfolge, die sich in der Praxis bewährt hat, von den größten Hebeln zu den Feinheiten. Und wer vorab in 2 Minuten wissen will, wo die eigene Website steht, springt direkt zum Onpage-Schnell-Check.

Anleitung

Wie läuft eine Onpage-Analyse in 10 Schritten ab?

Die Onpage-Analyse läuft in 10 Schritten: Indexierung prüfen, Rankings und Suchanfragen auswerten, Suchintention abgleichen, Meta-Daten kontrollieren, Überschriften-Struktur checken, interne Verlinkung untersuchen, Keyword-Kannibalisierung aufspüren, Ladezeit und Core Web Vitals messen, Bilder optimieren und strukturierte Daten validieren. Mit kostenlosen Tools dauert das 2 bis 4 Stunden.

  1. Indexierung prüfen

    Bevor irgendetwas optimiert wird, die Grundfrage klären: Sieht Google die Seiten überhaupt? In der Search Console unter Indexierung prüfen, welche Seiten ausgeschlossen sind und warum, zusätzlich mit site:deinedomain.de suchen, ob die wichtigen Seiten auftauchen. Häufigster Befund: Seiten stehen versehentlich auf noindex oder hängen ohne interne Links im Leeren.

    Tool: Google Search Console, kostenlos

  2. Rankings und Suchanfragen auswerten

    Den Leistungs-Bericht der Search Console öffnen und nach Impressionen sortieren. Suchanfragen mit vielen Impressionen und schwacher Position notieren, das sind die unterschätzten Potenziale: Google zeigt die Seite schon, nur zu weit hinten. Genau diese Anfragen bestimmen, welche Seiten die Analyse zuerst untersucht.

    Tool: Google Search Console, kostenlos

  3. Suchintention abgleichen

    Die wichtigsten Keywords selbst googeln und die Top-Ergebnisse mit der eigenen Seite vergleichen. Zeigt die Suche Ratgeber, die eigene Seite ist aber eine Verkaufsseite (oder umgekehrt)? Dann ist die Intention verfehlt, und keine Detailoptimierung der Welt gleicht das aus. Je Seite prüfen: Beantwortet sie die Frage hinter dem Keyword vollständig, aktuell und besser als die aktuelle Top 3?

  4. Meta-Daten kontrollieren

    Jede wichtige Seite braucht einen einzigartigen Title (rund 50 bis 60 Zeichen, Keyword vorn, Klickanreiz) und eine eigene Description (rund 150 Zeichen). Häufigste Befunde: identische Titles auf mehreren Seiten, fehlende Descriptions, abgeschnittene Texte in den Suchergebnissen. Bei kleinen Websites geht das per Hand, ab etwa 50 Seiten crawlt ein Tool schneller.

    Tool: Rank Math Übersicht oder Screaming Frog, kostenlos bis 500 URLs

  5. Überschriften-Struktur checken

    Eine H1 pro Seite, die das Hauptthema trägt, darunter H2 für die Abschnitte und H3 für Details, wie ein Inhaltsverzeichnis. Mit einem Blick in den Quelltext oder einer Browser-Erweiterung prüfen: Gibt es mehrere H1? Werden Überschriften nur fürs Design missbraucht? Formulieren die H2 echte Nutzerfragen? Letzteres zahlt doppelt ein, bei Google und bei KI-Suchmaschinen.

  6. Interne Verlinkung untersuchen

    Die wichtigsten Seiten brauchen die meisten internen Links, mit beschreibenden Ankertexten statt Floskeln wie hier klicken. Prüfen: Ist jede wichtige Seite in maximal 3 Klicks von der Startseite erreichbar? Gibt es verwaiste Seiten ganz ohne eingehende Links? Zeigen die Ankertexte klar, worum es auf der Zielseite geht? Die interne Verlinkung ist der am meisten unterschätzte Onpage-Hebel überhaupt.

  7. Keyword-Kannibalisierung aufspüren

    Konkurrieren mehrere eigene Seiten um dasselbe Keyword, verteilen sich die Signale und keine rankt richtig. In der Search Console prüfen, ob eine wichtige Suchanfrage abwechselnd mit verschiedenen URLs rankt, das ist das klassische Symptom. Die Lösung: Rollen klären, eine Seite zum Anker machen, die anderen zusammenführen oder klar abgrenzen.

  8. Ladezeit und Core Web Vitals messen

    Die wichtigsten Seitentypen (Startseite, Leistungsseite, Artikel) mit PageSpeed Insights messen, mobil zählt. Auf die 3 Core Web Vitals achten: Ladegeschwindigkeit (LCP), Stabilität beim Laden (CLS) und Reaktionszeit (INP). Häufigste Bremsen: unkomprimierte Bilder, zu viele Plugins, fehlendes Caching. Details im Ratgeber Core Web Vitals.

    Tool: PageSpeed Insights, kostenlos

  9. Bilder prüfen

    Die größten Bild-Dateien der Top-Seiten kontrollieren: Alles über 200 bis 300 KB gehört komprimiert, moderne Formate wie WebP sparen zusätzlich. Jedes inhaltlich relevante Bild braucht einen beschreibenden Alt-Text, das hilft Google, der Barrierefreiheit und der Bildersuche. Sprechende Dateinamen statt IMG_2043.jpg sind der kleine Bonus obendrauf.

  10. Strukturierte Daten validieren

    Die wichtigsten Seiten im Rich-Results-Test von Google prüfen: Ist Schema-Markup vorhanden, und ist es fehlerfrei? Ein vollständiger Schema-Stack (Organisation, Artikel, FAQ, Breadcrumb) macht Inhalte für Google und für KI-Systeme maschinenlesbar. Was die einzelnen Typen leisten, erklärt der Ratgeber Article-Schema.

    Tool: Google Rich-Results-Test, kostenlos

Wichtig für die Praxis: Bei jedem Schritt die Befunde notieren, statt sofort loszureparieren. Erst wenn alle 10 Schritte durch sind, zeigt sich das Gesamtbild, und dann lässt sich priorisieren, was zuerst drankommt. Wie das geht, steht in der Auswertung weiter unten.

Keine Zeit für 10 Schritte, oder unsicher bei den Befunden?

Die DTILE GmbH führt die komplette Analyse durch, inklusive Wettbewerbsvergleich, KI-Zitierbarkeit und priorisiertem Maßnahmenplan. Im kostenfreien 15-minütigen Erstgespräch schauen wir zuerst gemeinsam auf die Ausgangslage.

Interaktiv

Onpage-Schnell-Check: Wie gut ist deine Website aufgestellt?

Der Onpage-Schnell-Check zeigt in 2 Minuten, wo eine Website bei den 9 Prüfbereichen steht: 12 Fragen mit Ja, Nein oder Weiß nicht beantworten, als Ergebnis gibt es einen Onpage-Score von 0 bis 100 und die 3 größten Baustellen als priorisierte Liste, jede mit dem passenden Schritt aus der Anleitung darüber. Kein Ampel-Report, sondern ein Plan, was zuerst drankommt.

Onpage-Schnell-Check

0 von 12 beantwortet

  1. 1. Sind alle wichtigen Seiten bei Google auffindbar (die site:-Abfrage zeigt sie)?

  2. 2. Ist die Google Search Console eingerichtet und wird regelmäßig ausgewertet?

  3. 3. Beantwortet jede wichtige Seite die Frage hinter ihrem Keyword vollständig und besser als die Konkurrenz?

  4. 4. Hat jede wichtige Seite einen eigenen, einzigartigen Title mit Keyword vorn?

  5. 5. Hat jede wichtige Seite eine eigene Meta-Description?

  6. 6. Hat jede Seite genau eine H1 und eine logische H2/H3-Gliederung?

  7. 7. Ist jede wichtige Seite in maximal 3 Klicks erreichbar und mit beschreibenden Ankertexten intern verlinkt?

  8. 8. Ist sichergestellt, dass nicht mehrere eigene Seiten um dasselbe Keyword konkurrieren?

  9. 9. Laden die wichtigsten Seiten mobil schnell (PageSpeed Insights ohne rote Werte)?

  10. 10. Sind die Bilder komprimiert (unter 300 KB) und mit beschreibenden Alt-Texten versehen?

  11. 11. Besteht die Website den Rich-Results-Test (fehlerfreies Schema-Markup vorhanden)?

  12. 12. Stehen direkt unter den Überschriften zitierfähige Antworten, die auch KI-Systeme übernehmen können?

Werkzeuge

Welche Tools braucht die Onpage-Analyse?

Für eine solide Onpage-Analyse reichen 4 kostenlose Tools: die Google Search Console für Indexierung und Rankings, PageSpeed Insights für Ladezeit und Core Web Vitals, der Rich-Results-Test für strukturierte Daten und Screaming Frog (bis 500 URLs gratis) für den technischen Crawl. Bezahl-Tools wie Ahrefs oder Semrush ergänzen Wettbewerbsdaten und Komfort, sind für den Einstieg aber nicht nötig.

Google Search Console

Wofür in der Analyse
Indexierung, Suchanfragen, Positionen, Kannibalisierungs-Symptome
Kosten
Kostenlos

PageSpeed Insights

Wofür in der Analyse
Ladezeit, Core Web Vitals, konkrete Technik-Hinweise
Kosten
Kostenlos

Rich-Results-Test

Wofür in der Analyse
Strukturierte Daten prüfen und validieren
Kosten
Kostenlos

Screaming Frog

Wofür in der Analyse
Kompletter Crawl: Meta-Daten, Überschriften, Statuscodes, interne Links
Kosten
Kostenlos bis 500 URLs

Ahrefs / Semrush

Wofür in der Analyse
Keyword-Daten, Wettbewerbsvergleich, laufendes Monitoring
Kosten
Ab ca. 100 bis 130 €/Monat

Ein ehrliches Wort zu den vielen kostenlosen Onpage-Check-Tools im Netz: Die automatischen Ampel-Reports sind als erster Überblick in Ordnung, ersetzen aber keine Analyse. Sie prüfen, was sich maschinell prüfen lässt, und übersehen genau die Punkte, an denen Rankings wirklich scheitern: verfehlte Suchintention, Kannibalisierung und schwache interne Verlinkung. Die finden sich nur mit den Schritten 3, 6 und 7 aus der Anleitung oben, und die kosten Denkarbeit statt Geld.

Wer nach alten Bekannten sucht: Einige früher verbreitete Onpage-Tools gibt es nicht mehr oder unter neuem Namen. OnPage.org heißt seit 2017 Ryte und ist heute eine umfassende Plattform für Website-Qualität, OnpageDoc wurde eingestellt. Für den Einstieg ersetzt die Kombination aus Search Console, PageSpeed Insights und Screaming Frog beide vollständig, und der Schnell-Check oben liefert die erste Einschätzung direkt hier.

Zum Abhaken

Die Onpage-Checkliste: Alles Wichtige auf einen Blick

Die kompakte Onpage-SEO-Checkliste: Seite ist indexiert, Suchintention wird getroffen, Title und Description sind einzigartig und in der richtigen Länge, genau eine H1 mit logischer H2-Struktur, sprechende URL, starke interne Verlinkung mit klaren Ankertexten, keine Kannibalisierung, Core Web Vitals im grünen Bereich, Bilder komprimiert mit Alt-Texten, Schema-Markup fehlerfrei.

Onpage-Checkliste pro Seite

0 von 11 erledigt

Diese Checkliste funktioniert pro Seite: Wer sie für die 5 wichtigsten Seiten durchgeht, hat in einer Stunde ein klares Bild, wo die Website steht. Für die Prüfung der ganzen Domain gilt die 10-Schritte-Anleitung oben.

Praxisbefunde

Welche Onpage-Fehler findet die Analyse am häufigsten?

Die 6 häufigsten Onpage-Fehler in der Praxis: Seiten, die Google gar nicht indexiert hat, mehrere Seiten im Kampf ums selbe Keyword, Inhalte an der Suchintention vorbei, identische oder fehlende Meta-Daten, wichtige Seiten ohne interne Links und unkomprimierte Bilder, die die Ladezeit ruinieren.

Unsichtbare Seiten

Die Seite existiert, ist aber auf noindex, vom Crawling ausgeschlossen oder ohne einen einzigen internen Link. Google kann nicht ranken, was Google nicht sieht, und das fällt ohne Analyse oft monatelang niemandem auf.

Keyword-Kannibalisierung

3 Seiten zum selben Thema, keine rankt richtig. Das Symptom: Eine Suchanfrage wechselt in der Search Console ständig die rankende URL. Die Lösung ist Rollenklärung, keine 4. Seite obendrauf.

Intention verfehlt

Die Suche will einen Ratgeber, die Seite verkauft. Oder umgekehrt. Der Inhalt kann noch so gut geschrieben sein, gegen die dominante Intention der Suchergebnisse rankt er nicht.

Meta-Daten-Chaos

Derselbe Title auf 20 Seiten, fehlende Descriptions, abgeschnittene Texte. Das kostet Rankings und, fast schlimmer, Klicks auf die Rankings, die schon da sind.

Verhungernde Money-Pages

Die wichtigste Leistungsseite bekommt 2 interne Links, der Blogartikel von 2023 dagegen 30. Google liest interne Verlinkung als Wichtigkeits-Signal, und glaubt der Verteilung.

Bilder-Ballast

Unkomprimierte 3-MB-Fotos direkt von der Kamera drücken die Core Web Vitals in den roten Bereich, besonders mobil. Der am schnellsten behobene Fehler der ganzen Liste.

Priorisierung

Wie wird die Onpage-Analyse ausgewertet und richtig priorisiert?

Die Auswertung sortiert alle Befunde nach 2 Fragen: Wie groß ist die Wirkung aufs Ranking, und wie hoch der Aufwand der Behebung? Zuerst kommen Blockaden mit großer Wirkung und kleinem Aufwand, also Indexierungsprobleme, Kannibalisierung und kaputte Meta-Daten. Danach die strukturellen Themen wie interne Verlinkung und Content-Ausbau, zuletzt die Feinarbeit.

In der Praxis bewährt sich eine einfache Dreiteilung:

Sofort beheben

Alles, was Google blockiert oder Signale zersplittert: Indexierungsprobleme, Kannibalisierung, kaputte Meta-Daten. Diese Fixes kosten Stunden und wirken auf alles Weitere.

Diesen Monat

Die Suchintentions- und Content-Befunde der wichtigsten Seiten, priorisiert nach den Impressions-Potenzialen aus Schritt 2 der Anleitung.

Laufend

Interne Verlinkung bei jedem neuen Inhalt mitdenken, Bilder beim Hochladen komprimieren, Meta-Daten bei neuen Seiten sofort sauber setzen, so wächst kein neuer Analyse-Rückstand nach.

Und der Punkt, der 2026 den Unterschied macht und in den meisten Onpage-Anleitungen noch fehlt: die Prüfung auf KI-Zitierbarkeit. ChatGPT, Perplexity und die Google AI Overviews zitieren bevorzugt Seiten, die Fragen direkt unter der jeweiligen Überschrift in wenigen Sätzen beantworten, klare Entitäten benennen und einen vollständigen Schema-Stack tragen. Eine Onpage-Analyse, die das mitprüft, optimiert für beide Suchwelten gleichzeitig, die klassische und die generative. Wie diese Optimierung im Detail funktioniert, zeigen der GEO-Hub und der Ratgeber zur ChatGPT-Sichtbarkeit.

Selbst oder Profi

Wann lohnt sich die professionelle Onpage-Analyse?

Die Basis-Analyse mit den 10 Schritten oben lässt sich gut selbst durchführen. Die professionelle Analyse lohnt sich, wenn die Website groß ist, die Befunde widersprüchlich wirken, Rankings trotz Optimierung stagnieren oder neben der Diagnose auch Priorisierung und Umsetzung aus einer Hand gewünscht sind. Sie kostet marktüblich 400 bis 1.200 Euro für KMU-Websites und verhindert den teuersten Fehler: monatelang am falschen Ende zu arbeiten.

Der Unterschied liegt weniger in den Werkzeugen als in der Einordnung. Ein Profi erkennt am Muster der Befunde, welches Problem die Ursache ist und welche nur Symptome sind, vergleicht die Werte mit den tatsächlich rankenden Wettbewerbern und übersetzt die Analyse in einen Plan mit Reihenfolge. Genau diese Einordnung macht aus einer Liste von Befunden eine Strategie. Was eine vollständige Prüfung inklusive Offpage und Wettbewerb umfasst, steht auf der Seite SEO Audit, die Kosten aller Varianten transparent im Ratgeber SEO Kosten.

Die unabhängige Zweitmeinung

Ein Sonderfall mit wachsender Nachfrage: die Onpage-Analyse als unabhängige Zweitmeinung. Wer bereits mit einer SEO-Agentur arbeitet und vor der Vertragsverlängerung wissen will, ob die Arbeit ihr Geld wert ist, lässt die Website von dritter Seite prüfen: Was wurde nachweisbar umgesetzt, was liegt brach, stehen die Maßnahmen im Verhältnis zum Honorar? Die DTILE GmbH führt solche Zweitmeinungs-Analysen im DACH-Raum diskret durch, mit Befunden statt Bauchgefühl, und sagt genauso ehrlich, wenn die bestehende Agentur gute Arbeit leistet.

Bei der DTILE GmbH ist die Erstanalyse Teil des kostenfreien Erstgesprächs: gemeinsamer Blick auf die Search-Console-Daten, die 3 größten Hebel klar benannt, und die ehrliche Ansage, was sich davon selbst umsetzen lässt. Mehr zur Person dahinter zeigt das Profil SEO Experte Hamburg, die Original-Bewertungen stehen auf der Seite DTILE Erfahrungen.

Wie viele unentdeckte Onpage-Probleme hat deine Website?

Im kostenfreien 15-minütigen Erstgespräch schauen wir auf deine Search-Console-Daten und benennen die 3 größten Hebel, ehrlich, verständlich und ohne Verkaufsdruck.

FAQ

Häufige Fragen zur Onpage-Analyse

Eine Onpage-Analyse ist die systematische Prüfung aller Ranking-Faktoren auf der eigenen Website: Inhalte, Meta-Daten, Überschriften-Struktur, URLs, interne Verlinkung, Technik, Bilder und strukturierte Daten. Sie stellt die Diagnose vor der Optimierung und liefert eine priorisierte Liste der Maßnahmen.
Mit kostenlosen Tools und der 10-Schritte-Anleitung braucht eine kleine bis mittlere Website 2 bis 4 Stunden. Große Websites brauchen einen Tool-Crawl und mehr Auswertungszeit, eine professionelle Analyse inklusive Wettbewerbsvergleich einige Tage.
Selbst durchgeführt kostet sie nur Zeit, die Basis-Tools sind kostenlos. Eine professionelle Analyse liegt marktüblich bei 400 bis 1.200 Euro für KMU-Websites, umfassende SEO-Audits großer Websites bei 500 bis 3.000 Euro und darüber. Bei der DTILE GmbH ist die Erstanalyse Teil des kostenfreien Erstgesprächs, abgegrenzte Projekte starten ab 1.990 Euro netto einmalig, die laufende Betreuung ab 2.290 Euro netto monatlich, monatlich kündbar und ohne Mindestlaufzeit.
Die Onpage-Analyse prüft nur die Faktoren auf der eigenen Website. Ein SEO-Audit ist die Gesamtprüfung und nimmt zusätzlich Offpage-Faktoren dazu: Backlinks, Bewertungen, Citations und die Wettbewerbsposition.
Onpage umfasst alles, was auf der eigenen Website direkt kontrollierbar ist: Inhalte, Struktur, Technik, interne Links. Offpage umfasst die Signale von außen: Backlinks, Erwähnungen, Bewertungen. Die richtige Reihenfolge ist Onpage zuerst.
4 Tools decken die Basis ab: die Google Search Console, PageSpeed Insights, der Rich-Results-Test und Screaming Frog, das bis 500 URLs kostenlos crawlt. Bezahl-Tools ergänzen Wettbewerbsdaten, sind für den Einstieg aber nicht nötig.
Als erster Überblick in Ordnung, als Analyse-Ersatz nicht: Automatische Checker prüfen nur, was sich maschinell messen lässt, und übersehen die häufigsten echten Ranking-Bremsen, nämlich verfehlte Suchintention, Keyword-Kannibalisierung und schwache interne Verlinkung. Der Schnell-Check auf dieser Seite ist deshalb bewusst als Selbst-Audit mit Priorisierung gebaut, nicht als Ampel.
Als vollständiger Durchlauf 1- bis 2-mal pro Jahr, zusätzlich nach größeren Änderungen wie Relaunch oder deutlichen Ranking-Verlusten. Indexierung und Suchanfragen in der Search Console lohnen einen monatlichen Kurzblick.
Ja, die 10 Schritte der Anleitung sind ohne Entwickler-Wissen machbar: Jeder Schritt hat konkrete Prüffragen und ein kostenloses Tool. Grenzen liegen bei sehr großen Websites und bei der Einordnung, welches Problem Ursache und welches Symptom ist.
KI-Suchmaschinen zitieren bevorzugt Seiten mit klarer Struktur, extraktiven Antworten direkt unter den Überschriften und vollständigem Schema-Markup, alles Onpage-Faktoren. Eine moderne Analyse prüft die KI-Zitierbarkeit als eigenen Bereich mit.
Ja, das ist die Onpage-Analyse als Zweitmeinung: Ein unabhängiger Dritter prüft vor der Vertragsverlängerung, was nachweisbar umgesetzt wurde, was brachliegt und ob die Maßnahmen im Verhältnis zum Honorar stehen. Die DTILE GmbH führt solche Zweitmeinungs-Audits im DACH-Raum diskret durch, inklusive der ehrlichen Ansage, wenn die bestehende Agentur gute Arbeit leistet.
Ja, als Teil ihrer SEO-Audits, inklusive Wettbewerbsvergleich, KI-Zitierbarkeits-Prüfung und priorisiertem Maßnahmenplan. Der Einstieg ist das kostenfreie 15-minütige Erstgespräch mit Blick auf die Search-Console-Daten.

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Erst die Diagnose, dann die Optimierung

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Engin Buldak, Geschäftsführer DTILE GmbH

Engin Buldak

Geschäftsführer DTILE GmbH · Local SEO & GEO Experte

Ich bin Engin Buldak, Geschäftsführer der DTILE GmbH in Hamburg. Seit über 12 Jahren arbeite ich an Sichtbarkeit bei Google und habe mit meinem Team mehr als 220 Unternehmen im DACH-Raum betreut.

Als einer der First Mover für Generative Engine Optimization (GEO) baue ich KI-Sichtbarkeit nachhaltig auf der eigenen Website auf: Topical Authority, strukturierte Daten und Entitäten-Optimierung für Empfehlungen in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews.

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