Branchenverzeichnisse Deutschland · Stand September 2026 · 20 geprüfte Einträge
Branchenverzeichnisse Deutschland: die Top 20 für Local SEO
Branchenverzeichnisse sind Online-Plattformen, auf denen ein Unternehmen mit Name, Adresse und Telefonnummer eingetragen ist. Für Local SEO wirken sie als Citations: Google prüft damit, ob ein Betrieb existiert und wo er sitzt. Diese 20 Einträge sind kostenfrei, in 3 bis 4 Stunden erledigt und wirken dauerhaft, in Google Maps wie in ChatGPT und Siri.
Von Engin Buldak, Geschäftsführer DTILE GmbH · Aktualisiert am 25. September 2026

Local SEO & GEO Experte
Wir glauben, dass gefunden werden sollte, wer die beste Arbeit macht. Nicht, wer das größte Werbebudget hat.
„Verzeichnisse gewinnen keine Rankings, aber ohne sie verliert man sie: Google glaubt einer Adresse erst, wenn sie überall gleich steht."
Engin Buldak · Geschäftsführer DTILE GmbH · Hamburg-Uhlenhorst
Grundlagen
Was sind Branchenverzeichnisse und warum zählen sie für Local SEO?
Branchenverzeichnisse sind Online-Plattformen, auf denen ein Unternehmen mit Name, Adresse und Telefonnummer eingetragen ist. Für Local SEO wirken sie als Citations: Google nutzt jeden Eintrag als Vertrauenssignal, um Existenz, Standort und Branche zu prüfen. Je konsistenter und hochwertiger die Einträge, desto stärker das Signal für das Ranking in Google Maps.
Der Mechanismus dahinter ist schnell erklärt. Wenn 20 unabhängige Quellen dieselbe Adresse, dieselbe Telefonnummer und dieselbe Branche für einen Betrieb nennen, hält Google diese Daten für belastbar. Nennt nur die eigene Website die Adresse, fehlt der Beleg von außen. Citations zahlen deshalb direkt auf den Prominenz-Faktor im Local-Pack-Algorithmus ein, also auf die Frage, wie bekannt und etabliert ein Unternehmen aus Googles Sicht ist.
Dabei zählt die Qualität der Quellen, nie die Masse. 20 vollständige, konsistente Einträge in starken Verzeichnissen wirken mehr als 500 halbfertige Einträge in Portalen, die niemand kennt und die Google kaum indexiert. Massen-Angebote mit 500 oder 1.000 Einträgen bestehen überwiegend aus solchen Spam-Verzeichnissen und bringen für das Karten-Ranking nichts, bei sehr schlechter Qualität schaden sie leicht.
Was Citations grundsätzlich sind und wie Google sie gewichtet, vertieft der Beitrag Local Citations. Diese Seite ist das Nachschlagewerk dazu: die 20 Verzeichnisse, die sich in Deutschland wirklich lohnen, mit Aufwand, Kosten und Wert je Eintrag, dem Eintragungsprozess und der Checkliste zum Abhaken.
3 Gruppen strukturieren die Liste. Die Plätze 1 bis 5 sind Pflicht für jedes lokale Unternehmen, egal welche Branche. Die Plätze 6 bis 10 sind sehr empfohlen, weil sie hohe Bekanntheit mit guter Indexierung verbinden. Die Plätze 11 bis 20 ergänzen je nach Branche und Geschäftsmodell: ein Handwerksbetrieb braucht andere Einträge als ein Restaurant, eine Arztpraxis andere als ein B2B-Hersteller.
Rankingfaktor
Was bedeutet NAP-Konsistenz und warum entscheidet sie über das Ranking?
NAP steht für Name, Adresse, Phone. NAP-Konsistenz heißt, dass diese 3 Angaben in jedem Verzeichnis zeichengenau gleich stehen, orientiert an der Schreibweise im Google-Profil. Abweichungen wie „Musterstr. 5" gegen „Musterstraße 5" behandelt Google als unterschiedliche Angaben, und das schwächt das Signal, statt es zu stärken.
Bevor auch nur ein Verzeichnis eingetragen wird, braucht es deshalb ein NAP-Dokument mit der kanonischen Schreibweise: exakter Unternehmensname inklusive Rechtsform, so wie er im Google-Profil steht, die Adresse ausgeschrieben, ein einheitliches Telefonformat, die Website-Adresse, die Hauptkategorie und eine Kurzbeschreibung mit 150 bis 300 Zeichen. Bei jedem Eintrag wird daraus kopiert, nie neu getippt. Das klingt banal und verhindert in der Praxis die meisten Fehler.
Die typischen Abweichungen entstehen ohne Absicht: eine alte Telefonnummer im Verzeichnis von vor 5 Jahren, die Filiale mit Postfach statt Straße, der Name mal mit und mal ohne GmbH, die Straße mal abgekürzt und mal ausgeschrieben. Jede dieser Varianten ist für Googles Abgleich ein eigener Datensatz, und ein Betrieb mit 4 verschiedenen Adress-Schreibweisen wirkt weniger verlässlich als einer mit 1 Schreibweise in 20 Quellen.
Deshalb ist die Bereinigung bestehender Einträge wichtiger als das Anlegen neuer. Wer den Unternehmensnamen zusammen mit der Stadt googelt, findet in der Regel ältere Einträge, die vor Jahren automatisch oder von Dritten angelegt wurden. Diese Einträge zuerst auf die kanonische Schreibweise bringen, dann die Lücken füllen. Warum Konsistenz so schwer wiegt, erklärt der Beitrag NAP-Konsistenz im Detail, den kompletten Aufbau-Workflow von Standard über Audit bis Monitoring beschreibt der Citation-Building-Guide.
Google-Eintrag
Google-Eintrag erstellen: was er kostet und wo er im Verzeichnis-Netz steht
Der Google-Eintrag ist kostenlos. Er wird über das Google-Profil angelegt, verifiziert und gepflegt und ist mit Abstand das wichtigste Verzeichnis von allen, weil er direkt in Google Maps und im Karten-Dreieck der Suchergebnisse erscheint. Kosten entstehen nur, wenn ein Dienstleister die Einrichtung und Pflege übernimmt.
Viele Anfragen zu diesem Thema drehen sich um denselben Punkt: Google-Eintrag erstellen, Google-Eintrag optimieren, Google-Eintrag Kosten. Die Antwort ist in allen 3 Fällen dieselbe. Google verlangt für das Profil kein Geld, weder für das Anlegen noch für Fotos, Beiträge, Leistungen oder Bewertungen. Was Zeit kostet, ist die Vollständigkeit: Kategorien, Öffnungszeiten, Leistungen, Beschreibung, Fotos und die Verknüpfung mit der richtigen Zielseite. Ein halb ausgefülltes Profil ist die häufigste Ursache, warum ein Betrieb im Karten-Dreieck fehlt.
Im Verzeichnis-Netz spielt der Google-Eintrag eine doppelte Rolle. Er ist selbst die stärkste Citation, und er ist der Maßstab, an dem sich alle anderen Einträge ausrichten: Die Schreibweise von Name, Adresse und Telefonnummer im Google-Profil ist die kanonische Version für alle 19 weiteren Verzeichnisse. Wer das Profil ändert, muss die Verzeichnisse nachziehen, sonst entsteht genau die Inkonsistenz aus dem vorigen Abschnitt.
Wie das Profil Schritt für Schritt angelegt, verifiziert und vollständig ausgefüllt wird, steht im Hub Google Unternehmensprofil. Was in der Praxis beim Karten-Ranking den Unterschied macht, erklärt der Beitrag Google-Maps-Ranking verbessern. Auf dieser Seite geht es ab hier um die 19 Verzeichnisse, die den Google-Eintrag von außen bestätigen.
Die Liste
Die Top 20 Branchenverzeichnisse für Deutschland, nach SEO-Wert sortiert
20 Verzeichnisse, alle mit kostenfreiem Basiseintrag, sortiert nach ihrem Wert für Local SEO. Die Plätze 1 bis 5 sind Pflicht, 6 bis 10 sehr empfohlen, 11 bis 20 ergänzen je nach Branche. Jede Karte nennt Aufwand, Kosten, Wert für Google und Wert für KI-Assistenten, damit die Reihenfolge für den eigenen Betrieb nachvollziehbar bleibt.
Plätze 1 bis 5: Pflicht-Einträge mit dem höchsten Citation-Wert
Google-Profil
business.google.com
Die Pflicht-Basis und ein direkter Ranking-Faktor für Google Maps, kein anderes Verzeichnis hat annähernd denselben Einfluss. Vollständig ausfüllen, verifizieren und die Schreibweise als Maßstab für alle weiteren Einträge festlegen. Google nutzt das Profil auch für seine KI-Antworten in der Suche, deshalb zählt es doppelt.
Gelbe Seiten
gelbeseiten.de
Deutschlands bekanntestes Branchenbuch mit hoher Domain-Autorität. Google wertet den Eintrag als starkes Vertrauenssignal, der kostenfreie Basiseintrag reicht für den Citation-Wert vollständig aus. Premium-Pakete kaufen Werbeplätze im Portal, für das Karten-Ranking sind sie unnötig.
Das Örtliche
dasoertliche.de
Das zweite große Telefonbuch-Verzeichnis mit hoher Bekanntheit und starker Autorität. Einträge erscheinen oft direkt in den Suchergebnissen für die Kombination aus Unternehmensname und Stadt, damit ist der Eintrag zugleich eine Citation und ein eigener Treffer.
Bing Places
bingplaces.com
Die Datenschicht hinter ChatGPT, Copilot und der Windows-Suche: Bing liefert die lokalen Unternehmensdaten, die diese Systeme für Empfehlungen nutzen. Der Eintrag lässt sich mit wenigen Klicks aus dem Google-Profil importieren. Wie das geht und warum der Marktanteil von Bing die falsche Messgröße ist, steht im Beitrag Bing Places.
Apple Business
bis April 2026 Apple Business Connect
Die Datenquelle für Siri, Apple Maps, Spotlight und Apple Intelligence. Rund ein Drittel der Smartphone-Nutzer in Deutschland hat ein iPhone (Statcounter, Juli 2026: 33,1 Prozent iOS), und diese Nutzer bekommen lokale Empfehlungen aus Apple-Daten, nicht aus Google. Einen Import aus dem Google-Profil gibt es hier nicht, der Eintrag wird manuell angelegt. Anleitung im Beitrag Apple Business Connect.
Zeitaufwand der 5 Pflicht-Einträge zusammen: rund 2 Stunden, bei jedem alle Felder ausfüllen, also Öffnungszeiten, Kategorien, Website, Beschreibung und mindestens 1 Foto.
Plätze 6 bis 10: sehr empfohlen, hoher Citation-Wert
Yelp Deutschland
yelp.de
Starke Autorität, besonders für Gastronomie, Einzelhandel und konsumentennahe Dienstleister. Yelp-Daten fließen in mehrere Karten- und Sprachassistenten ein, deshalb zählt der Eintrag über Google hinaus.
Cylex Deutschland
cylex.de
Großes deutsches Verzeichnis mit guter Indexierung. Cylex-Einträge stehen häufig auf Seite 1 für die Kombination aus Unternehmensname und Stadt und bestätigen die Firmendaten damit sichtbar.
11880.com
11880.com
Eines der ältesten Online-Telefonbücher in Deutschland mit hoher Autorität. Google wertet 11880 seit Jahren als verlässliche Citation-Quelle, der Basiseintrag genügt.
meinestadt.de
Branchenbuch
Starkes Lokal-Signal, besonders wertvoll in Städten mit eigener meinestadt-Präsenz. Der lokale Kontext des Portals stärkt die Zuordnung des Betriebs zu seiner Stadt.
Hotfrog Deutschland
hotfrog.de
In Google und in Bing gut indexiert, damit doppelt wertvoll: als klassische Citation und als zusätzliches Signal in der Datenschicht, die ChatGPT und Copilot nutzen.
Plätze 11 bis 20: ergänzend nach Branche und Geschäftsmodell
Wer liefert was
wlw.de
Für B2B-Betriebe wichtiger als alle allgemeinen Verzeichnisse zusammen: Hersteller, Großhändler, Zulieferer und Industriedienstleister werden hier gezielt gesucht.
ProvenExpert
provenexpert.com
Bewertungsplattform für Berater, Coaches, Agenturen und Dienstleister. Die Profile erscheinen bei Berater-Suchen prominent in Google und bündeln Bewertungen aus mehreren Quellen.
Facebook-Unternehmensseite
facebook.com
Mit vollständigen Firmendaten eine starke Citation, weil Google Facebook-Seiten gut indexiert. Der Eintrag zählt auch ohne aktive Facebook-Nutzung, solange Name, Adresse und Telefonnummer korrekt stehen.
Foursquare for Business
foursquare.com
Ein Daten-Multiplikator: Foursquare beliefert Navigations-Apps, Standortdienste und Karten in anderen Anwendungen mit Unternehmensdaten. 1 Eintrag, viele Ausspielungen.
Tripadvisor
tripadvisor.de
Pflicht für Hotels, Restaurants, Cafés und touristisch relevante Betriebe. Tripadvisor-Daten werden auch von KI-Reise-Assistenten genutzt, für Gastronomie und Tourismus ist der Eintrag deshalb keine Ergänzung, sondern Grundausstattung.
Jameda
jameda.de
Deutschlands größtes Ärzte-Portal, für Praxen, Therapeuten und Gesundheitsberufe unverzichtbar. Google zeigt Jameda bei Arzt-Suchen prominent. Wie Bewertungen dort gelesen, beantwortet und im Streitfall geprüft werden, steht im Beitrag Jameda-Bewertungen.
IHK-Verzeichnis
regional
Für Mitglieder einer der stärksten einzelnen lokalen Links, weil Google Einträge und Links von Kammern als besonders vertrauenswürdig wertet.
Handwerkskammer-Verzeichnis
regional
Das Pendant zur IHK für das Handwerk: ein hochwertiger lokaler Eintrag für Elektriker, Sanitärbetriebe, Tischler, Maler und alle anderen Gewerke mit Kammerzugehörigkeit.
Google Maps
Pin und Datenabgleich
Kein separates Verzeichnis, aber ein eigener Prüfpunkt: Sitzt der Karten-Pin auf dem richtigen Gebäude, und stimmen alle Angaben in Maps mit dem Google-Profil überein? Ein versetzter Pin kostet Sichtbarkeit im Umkreis.
Trustpilot
trustpilot.com
Besonders für Onlineshops und E-Commerce. Bewertungen können als Sterne in den Suchergebnissen erscheinen, und ein gepflegtes Profil gehört zum Vertrauensaufbau bei Shops ohne Ladengeschäft.
Die Reihenfolge ist eine Empfehlung für den typischen lokalen Betrieb. Wer ausschließlich online verkauft, braucht die Kammer-Einträge nicht und zieht Trustpilot nach vorn. Wer Patienten behandelt, setzt Jameda direkt hinter die 5 Pflicht-Einträge. Wer B2B verkauft, rückt Wer liefert was auf Platz 6. Die 5 Pflicht-Einträge bleiben in jedem Fall die Basis, weil sie zusammen Google Maps, ChatGPT und Siri abdecken.
Anleitung
Wie trägst du dein Unternehmen effizient in Branchenverzeichnisse ein?
6 Schritte, 3 bis 4 Stunden für die Ersteinrichtung aller 20 Einträge, danach 30 Minuten im Jahr für die Prüfung. Das ist das beste Verhältnis von Aufwand zu Wirkung im gesamten Local-SEO-Werkzeugkasten: einmal investiert, dauerhaft wirksam.
NAP-Dokument anlegen
Exakter Unternehmensname mit Rechtsform, Adresse ausgeschrieben, einheitliches Telefonformat, Website-Adresse, Hauptkategorie und eine Kurzbeschreibung mit 150 bis 300 Zeichen, alles in der Schreibweise des Google-Profils. Bei jedem Eintrag wird aus diesem Dokument kopiert, nie neu getippt. Das verhindert die Tippfehler, die später als Inkonsistenz auffallen.
Bestehende Einträge suchen und bereinigen
Unternehmensname zusammen mit der Stadt googeln, dazu die alte Telefonnummer und die alte Adresse, falls es einen Umzug gab. Jeden gefundenen Eintrag gegen das NAP-Dokument prüfen und Abweichungen korrigieren oder den Eintrag beanspruchen. Dieser Schritt ist wichtiger als jeder neue Eintrag, weil er die Widersprüche beseitigt, die das Signal heute schwächen.
Die 5 Pflicht-Einträge anlegen
Google-Profil zuerst, dann Gelbe Seiten, Das Örtliche, Bing Places und Apple Business. Zusammen rund 2 Stunden, bei jedem alle Felder ausfüllen: Öffnungszeiten, Kategorien, Website, Beschreibung, mindestens 1 Foto. Bing Places lässt sich aus dem Google-Profil importieren, Apple Business wird manuell angelegt.
Weitere Einträge in Blöcken abarbeiten
5 Einträge je Sitzung, das hält die Qualität hoch. Zuerst die Plätze 6 bis 10, danach aus den Plätzen 11 bis 20 die Verzeichnisse, die zur eigenen Branche passen. Ein halb ausgefüllter Eintrag bringt weniger als gar keiner, deshalb lieber 3 vollständige als 6 schnelle.
Übersicht anlegen und pflegen
Eine einfache Tabelle mit 4 Spalten: Verzeichnis, Datum des Eintrags, Datum der letzten Prüfung, Link zum Eintrag. Diese Übersicht ist die Grundlage für jede spätere Änderung und für die jährliche Kontrolle.
Jährlich prüfen, bei Änderungen sofort nachziehen
Einmal im Jahr alle 20 Einträge gegen das NAP-Dokument prüfen, 30 Minuten reichen. Bei Umzug, neuer Telefonnummer oder Namensänderung sofort alle Einträge aktualisieren, beginnend mit dem Google-Profil. Die Checkliste weiter unten hilft beim Abhaken.
Den vollständigen Workflow mit Audit-Methoden, Werkzeugen zur Überwachung und dem Umgang mit Duplikaten beschreibt der Citation-Building-Guide im Detail.
Fehler
Welche 5 Fehler kosten beim Verzeichnis-Management am meisten?
Die meisten Citation-Probleme entstehen durch falsches Vorgehen, nicht durch fehlende Einträge: ungeprüfte Altlasten, Spam-Verzeichnisse, halbe Einträge, vergessene Umzüge und ignorierte Branchen-Portale schwächen das Signal, das eigentlich gestärkt werden soll.
Neue Einträge ohne Bestandsprüfung
15 korrekte plus 20 veraltete Einträge verwässern das Signal stärker, als kein neuer Eintrag geholfen hätte. Immer zuerst den Ist-Zustand bereinigen, dann ergänzen.
Masse statt Klasse
Angebote über 200, 500 oder 1.000 Verzeichnisse liefern überwiegend Spam-Verzeichnisse ohne Autorität und ohne Indexierung. Sie bringen keinen Ranking-Effekt, bei schlechter Qualität schaden sie leicht. 20 hochwertige Einträge schlagen 500 minderwertige jedes Mal.
Felder unvollständig
Nur Name, Adresse und Telefonnummer ohne Website, Öffnungszeiten, Kategorie und Beschreibung senden ein schwaches Signal. 5 Minuten mehr je Eintrag machen den Unterschied zwischen einer Citation und einem Datensatz, den Google ignoriert.
Umzug nicht nachgezogen
Das Google-Profil wird aktualisiert, die 20 Verzeichnisse vergessen. 6 Monate später zeigen 15 Einträge die alte Adresse, ein Widerspruch, den Google auf beide Seiten zurückrechnet. Eine Jahreserinnerung im Kalender löst das dauerhaft.
Branchen-Portale ignoriert
Eine Praxis ohne Jameda, ein Restaurant ohne Tripadvisor, ein Handwerksbetrieb ohne Kammer-Eintrag. Thematisch passende Quellen wiegen für die jeweilige Branche schwerer als allgemeine Verzeichnisse, weil sie Fachzugehörigkeit belegen.
KI
Warum werden Branchenverzeichnisse in der KI-Ära wichtiger?
KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini und Perplexity haben keinen eigenen Datenbestand für lokale Unternehmen. Sie nutzen die strukturierten Daten aus Verzeichnissen und Kartendiensten. Citations sind damit kein reines Google-Signal mehr, sondern die Grundlage aller KI-basierten lokalen Empfehlungen.
Konkret läuft das so: Wird ChatGPT nach einem lokalen Anbieter gefragt, durchsucht es die Bing-Daten, und Bing wertet Verzeichnis-Einträge als Vertrauenssignal. Ein Betrieb mit konsistenten, vollständigen Einträgen in bekannten Verzeichnissen gilt als verlässlichere Quelle und wird öfter genannt. Apple Business speist Siri, Apple Maps und Apple Intelligence. Foursquare beliefert als Daten-Multiplikator gleich mehrere Apps und Kartendienste. Google nutzt das Google-Profil auch für seine eigenen KI-Antworten in der Suche.
Für die Praxis heißt das: Der klassische Citation-Aufbau für Google Maps ist zugleich eine Maßnahme für die Sichtbarkeit in KI-Antworten, ohne zusätzlichen Aufwand, solange die 5 Pflicht-Einträge dabei sind. Bing Places und Apple Business sind die beiden Einträge, die den Unterschied machen, und beide werden von den meisten Betrieben übersehen. Wer sie anlegt, ist in 2 Systemen präsent, in denen der Wettbewerb dünn ist.
Die Grenzen sollte man kennen. Verzeichnis-Einträge sorgen dafür, dass ein Betrieb von den Assistenten als existent und verortet erkannt wird. Ob er auch empfohlen wird, entscheiden zusätzlich Bewertungen, die Vollständigkeit des Google-Profils und ob die eigene Website Aussagen liefert, die ein Antwortsystem zitieren kann. Wie das insgesamt aufgebaut wird, zeigen die Beiträge KI-Sichtbarkeit und ChatGPT-Sichtbarkeit.
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Wir prüfen, ob dein Betrieb in ChatGPT, Perplexity und den KI-Antworten von Google heute überhaupt vorkommt, und was fehlt. Das Erstgespräch dauert 15 Minuten und ist kostenlos.
Interaktiv
Citation-Aufbau: die Checkliste zum Abhaken
20 Einträge, 3 Gruppen, 1 Fortschrittsbalken. Abhaken, was erledigt ist, der Stand bleibt nur in diesem Browser-Fenster.
Citation-Checkliste
0 von 20 erledigt · 0 %
Pflicht, Plätze 1 bis 5
- 1Google-Profil, business.google.com, direkter Ranking-Faktor für Google Maps
- 2Gelbe Seiten, gelbeseiten.de, bekanntestes Branchenbuch Deutschlands
- 3Das Örtliche, dasoertliche.de, zweites großes Telefonbuch-Verzeichnis
- 4Bing Places, bingplaces.com, Datenschicht für ChatGPT und Copilot
- 5Apple Business, früher Apple Business Connect, Datenquelle für Siri und Apple Maps
Sehr empfohlen, Plätze 6 bis 10
- 6Yelp Deutschland, yelp.de, Gastronomie, Handel, konsumentennahe Dienste
- 7Cylex Deutschland, cylex.de, große Reichweite, gut indexiert
- 811880.com, eines der ältesten Online-Telefonbücher
- 9meinestadt.de, Branchenbuch mit starkem Lokal-Signal
- 10Hotfrog Deutschland, hotfrog.de, in Google und Bing indexiert
Ergänzend nach Branche, Plätze 11 bis 20
- 11Wer liefert was, wlw.de, B2B, Hersteller, Großhandel
- 12ProvenExpert, Bewertungsplattform für Berater und Dienstleister
- 13Facebook-Unternehmensseite, vollständige Firmendaten als Citation
- 14Foursquare for Business, beliefert Navigations- und Standort-Apps
- 15Tripadvisor, tripadvisor.de, Hotels, Restaurants, Tourismus
- 16Jameda, jameda.de, Ärzte, Praxen, Gesundheitsberufe
- 17IHK-Verzeichnis, regional, starker lokaler Link für Mitglieder
- 18Handwerkskammer-Verzeichnis, regional, Pendant fürs Handwerk
- 19Google Maps, Pin-Position und Datenabgleich mit dem Google-Profil
- 20Trustpilot, trustpilot.com, Onlineshops und E-Commerce
DTILE
Citation-Aufbau abgeben statt Verzeichnisse abarbeiten
Wer die 20 Einträge lieber abgibt, bekommt bei uns den kompletten Aufbau inklusive Bereinigung der bestehenden Einträge, einmal sauber aufgesetzt oder dauerhaft gepflegt. Beide Pakete enthalten die Verzeichnisse als festen Bestandteil, nicht als Zusatzleistung.
Der Unterschied zwischen selbst machen und abgeben liegt selten im Ergebnis eines einzelnen Eintrags, den kann jeder anlegen. Er liegt in der Bereinigung der Altlasten, in der Konsistenz über alle Quellen und in der Pflege danach. Genau die 3 Punkte, an denen die meisten Selbst-Aufbauten nach dem 1. Jahr auseinanderlaufen.
Einmalpaket
Erster Sichtbarkeitsboost für einen neuen Standort.
ab 1.990 Euro
einmalig
- Google-Profil: komplette Einrichtung und Optimierung mit Kategorien, Leistungen, Beschreibung und Fotos
- Website: Local-SEO-Grundoptimierung der wichtigsten Seiten inklusive Schema-Daten
- Branchenverzeichnisse: Eintrag in 30+ Verzeichnissen mit einheitlichen Firmendaten
- Analyse und Fahrplan: Komplettanalyse des Status quo mit Empfehlungen für die nächsten Schritte
Local Map Booster
Für KMU mit klarem Wachstumsziel: sichtbar auf Google Maps und in KI-Antworten.
ab 2.290 Euro
pro Monat
- Google-Profil: laufende Pflege mit Beiträgen und Leistungen, Bewertungen werden beobachtet und beantwortet
- Website: laufender Ausbau mit Stadtteil-Seiten und Fachinhalten für Rankings und KI-Sichtbarkeit
- Branchenverzeichnisse: 50+ Verzeichnisse mit dauerhafter Pflege der Firmendaten
- Beratung: laufendes Consulting, monatliches Reporting und Strategie-Abstimmung
Alle Preise netto zzgl. USt. Einmalpaket ohne Laufzeit. Monatliche Pakete mit 6 Monaten Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar.
Vor jedem Paket steht die kostenlose Potenzialanalyse: Sie zeigt, welche Einträge heute existieren, wo die Daten auseinanderlaufen und was zuerst wirkt. Danach entscheidest du frei, ob du selbst weitermachst oder abgibst. Mehr zur Analyse im Beitrag SEO Audit.
FAQ
Häufige Fragen zu Branchenverzeichnissen
Nächster Schritt
Alle 20 Einträge, sauber und konsistent
20 Einträge, 1 Schreibweise, 3 bis 4 Stunden Arbeit, 30 Minuten im Jahr. Das ist der komplette Verzeichnis-Teil von Local SEO, und er ist die Grundlage, auf der Bewertungen, Inhalte und Links überhaupt erst wirken.
Die Reihenfolge ist klar: zuerst das Google-Profil als Maßstab, dann die Bereinigung der bestehenden Einträge, dann die 4 weiteren Pflicht-Einträge inklusive Bing Places und Apple Business, danach die Plätze 6 bis 10 und zum Schluss die Verzeichnisse, die zur eigenen Branche passen. Wer die Checkliste weiter oben abarbeitet, hat am Ende ein Verzeichnis-Netz, das Google Maps, ChatGPT und Siri gleichzeitig bedient.
Verzeichnisse allein bringen keinen Platz 1. Sie sorgen dafür, dass Google und die KI-Assistenten den Betrieb sicher kennen und verorten. Ob er dann vor dem Wettbewerb steht, entscheiden das Google-Profil, die Bewertungen und die eigene Website. Wie diese Bausteine zusammenspielen, zeigt der Überblick Local SEO, die Prüfung des eigenen Standes übernimmt die Checkliste im Beitrag Local SEO Audit.
Wer die 20 Einträge lieber abgibt, bekommt sie im Einmalpaket und im Local Map Booster als festen Bestandteil, inklusive Bereinigung und Pflege. Der 1. Schritt ist in beiden Fällen die kostenlose Potenzialanalyse: Sie zeigt, welche Einträge heute existieren, wo die Daten auseinanderlaufen und was zuerst wirkt.
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Wir glauben, dass gefunden werden sollte, wer die beste Arbeit macht. Nicht, wer das größte Werbebudget hat.
DTILE GmbH, Stormsweg 5A, 22085 Hamburg. 220+ Projekte im DACH-Raum, 5,0 aus 50+ Google-Bewertungen.

Geschäftsführer DTILE GmbH · Local SEO & GEO Experte
Über 220 SEO- und GEO-Projekte im DACH-Raum, inhabergeführt aus Hamburg-Uhlenhorst. Citation-Aufbau und Datenpflege gehören bei jedem Local-SEO-Projekt zum Fundament, bevor Inhalte und Links überhaupt Sinn ergeben. Fachbeiträge erscheinen in seiner LinkedIn-Serie SIP, Search in Public.