Sitemap: Aufbau, Erstellung und Einreichen bei Google
Eine Sitemap ist eine Datei, die alle wichtigen URLs einer Website auflistet. Die XML-Sitemap richtet sich an Suchmaschinen und hilft ihnen, Seiten zu entdecken. Sie ersetzt keine gute interne Verlinkung, beschleunigt aber das Auffinden neuer Inhalte.
Was ist eine Sitemap?
Eine Sitemap ist ein Verzeichnis der wichtigen Adressen einer Website. Die XML-Sitemap ist für Suchmaschinen gedacht und liegt meist unter deine-domain.de/sitemap.xml. Davon zu unterscheiden ist die HTML-Sitemap, eine Übersichtsseite für Besucher.
Ihre Aufgabe ist begrenzt und genau deshalb wichtig zu verstehen: Eine Sitemap hilft beim Entdecken von Seiten, nicht beim Ranken. Sie ist ein Vorschlag an den Crawler, welche Adressen es gibt und wann sie zuletzt geändert wurden. Ob eine Seite danach in den Index kommt, entscheidet die Suchmaschine unabhängig davon, siehe Indexierung.
Die ehrliche Einordnung: Eine Sitemap bringt keine besseren Positionen. Sie sorgt dafür, dass neue und geänderte Seiten schneller gefunden werden, und deckt auf, welche eingereichten Seiten Google ignoriert. Beides ist wertvoll, aber es ist kein Rankinghebel.
Wie ist eine XML-Sitemap aufgebaut?
Eine XML-Sitemap listet URLs in einem festen Format. Pflicht ist nur die Adresse selbst, üblich ist zusätzlich das Datum der letzten Änderung. Eine einzelne Datei fasst maximal 50.000 URLs oder 50 MB, danach wird auf mehrere Dateien mit einem Index aufgeteilt.
Bei größeren Websites kommt ein Sitemap-Index dazu, der auf mehrere Einzeldateien verweist, meist getrennt nach Beiträgen, Seiten und Kategorien. Genau so arbeiten die gängigen WordPress-SEO-Plugins.
Zwei Angaben lohnen einen Blick: lastmod nutzt Google, wenn die Werte ehrlich sind, also nur bei echten inhaltlichen Änderungen aktualisiert werden. Die früher üblichen Angaben priority und changefreq ignoriert Google dagegen vollständig, sie können ersatzlos entfallen.
Wer braucht überhaupt eine Sitemap?
Nützlich ist sie fast immer, entscheidend in vier Fällen: bei großen Websites, bei neuen Domains ohne externe Links, bei schwacher interner Verlinkung und bei Inhalten, die Google schwer selbst findet.
Umgekehrt gilt: Eine kleine, sauber verlinkte Website mit 20 Seiten funktioniert auch ohne. Schaden tut die Sitemap trotzdem nicht, und sie liefert in der Search Console nützliche Daten über den Indexierungsstand.
Die DTILE Potenzialanalyse zeigt mit echten Daten, welche Seiten im Index stehen, welche fehlen und welche Sichtbarkeit dadurch ungenutzt bleibt.
Kostenfreie PotenzialanalyseWie erstellst und reichst du eine Sitemap ein?
In WordPress musst du nichts bauen: Rank Math und Yoast erzeugen die Sitemap automatisch und halten sie aktuell. Danach folgen drei Schritte: Adresse prüfen, in der Search Console einreichen und in der robots.txt verlinken.
Welche Fehler machen eine Sitemap wertlos?
Eine Sitemap soll ein sauberes Verzeichnis der Seiten sein, die in den Index sollen. Alles andere darin sendet widersprüchliche Signale. Fünf Fehler tauchen besonders häufig auf.
Wie schnell sich der erste Fehler einschleicht, haben wir auf unserer eigenen Website gesehen: Nach einer Runde Seitenzusammenlegungen standen sieben weitergeleitete Beiträge weiter in der Sitemap, weil sie in WordPress nie in den Papierkorb gewandert waren. Die Regel daraus: Nach jeder Weiterleitungs-Runde gehören die alten Beiträge gelöscht, dann räumt sich die Sitemap von selbst auf.
Welche Begriffe gehören zur Sitemap dazu?
Häufige Fragen zur Sitemap
Verbessert eine Sitemap mein Ranking?
Wo finde ich meine Sitemap?
Wie oft muss ich die Sitemap aktualisieren?
Was ist der Unterschied zwischen XML- und HTML-Sitemap?
Warum sind eingereichte Seiten nicht indexiert?
DTILE sorgt dafür, dass Google jede wichtige Seite kennt und die technische Basis Sichtbarkeit ermöglicht statt sie zu bremsen.
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