News · KI · 30. Oktober 2026
Gemini erreicht 1 Milliarde Nutzer: Was Googles neue KI-Zahlen für deine Sichtbarkeit bedeuten
Von Engin Buldak · Geschäftsführer DTILE GmbH · veröffentlicht am 30. Oktober 2026

Quartalszahlen klingen nach Börse, aber in diesem Bericht steckt die Antwort auf eine Frage, die sich jeder Betrieb stellt: Wie viele Menschen suchen inzwischen wirklich per KI? Alphabet-Chef Sundar Pichai nannte in der Telefonkonferenz am 28. Oktober 2026 erstmals 1 Milliarde Nutzer für die Gemini-App und sprach vom am schnellsten wachsenden Produkt in der Geschichte von Google. Dazu kamen Zahlen zum KI-Modus in der Suche, zu Anzeigen in KI-Antworten und zum Einkaufen per KI-Agent. Alle Angaben stammen aus dem offiziellen Protokoll der Telefonkonferenz.
Die 5 Zahlen aus dem Quartalsbericht, die für Unternehmen zählen
Google hat im 3. Quartal 2026 insgesamt 127,6 Milliarden Dollar Umsatz gemacht, 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Für dein Unternehmen zählen weniger die Konzernzahlen als 5 Angaben zur Nutzung von KI in der Suche. Sie zeigen, wo deine Kunden heute suchen und wie Google diese Nachfrage ausspielt.
| Kennzahl | Angabe | Wer es gesagt hat |
|---|---|---|
| Nutzer der Gemini-App | 1 Milliarde, schnellstwachsendes Produkt in der Geschichte von Google | Sundar Pichai, CEO |
| Länge der Anfragen im KI-Modus | Im Schnitt 3-mal länger als klassische Suchanfragen | Sundar Pichai, CEO |
| Anfragen mit Sprache, Bild oder Dokument | 1 von 5 Anfragen im KI-Modus weltweit | Sundar Pichai, CEO |
| Visuelle Suchen | Über 50 Milliarden pro Monat | Sundar Pichai, CEO |
| Wachstum der Suchanfragen | Höchste Wachstumsrate seit 5 Jahren, auch bei kommerziellen Anfragen | Sundar Pichai, CEO, und Anat Ashkenazi, CFO |
Nutzer der Gemini-App
- Angabe
- 1 Milliarde, schnellstwachsendes Produkt in der Geschichte von Google
- Wer es gesagt hat
- Sundar Pichai, CEO
Länge der Anfragen im KI-Modus
- Angabe
- Im Schnitt 3-mal länger als klassische Suchanfragen
- Wer es gesagt hat
- Sundar Pichai, CEO
Anfragen mit Sprache, Bild oder Dokument
- Angabe
- 1 von 5 Anfragen im KI-Modus weltweit
- Wer es gesagt hat
- Sundar Pichai, CEO
Visuelle Suchen
- Angabe
- Über 50 Milliarden pro Monat
- Wer es gesagt hat
- Sundar Pichai, CEO
Wachstum der Suchanfragen
- Angabe
- Höchste Wachstumsrate seit 5 Jahren, auch bei kommerziellen Anfragen
- Wer es gesagt hat
- Sundar Pichai, CEO, und Anat Ashkenazi, CFO
KI-Kennzahlen aus der Alphabet-Telefonkonferenz vom 28. Oktober 2026

Der Umsatz mit Suche und zugehöriger Werbung stieg um 12 Prozent auf 63,3 Milliarden Dollar. Das Wachstum ist damit langsamer als bei den Anfragen. Google-Geschäftsführer Philipp Schindler nannte als einen Grund das starke Wachstum der Anfragen im KI-Modus, die bislang weniger Werbung einbringen. Genau an dieser Stelle setzt Google jetzt an.
Warum längere Anfragen im KI-Modus deine Inhalte verändern
Anfragen im KI-Modus sind laut Pichai im Schnitt 3-mal länger als klassische Suchen, und laut Schindler sind die meisten davon zusätzliche Anfragen, die es vorher nicht gab. Wer "Zahnarzt Hamburg" tippt, sucht anders als jemand, der schreibt: "Welcher Zahnarzt in Hamburg-Winterhude nimmt neue Patienten mit Angst vor Spritzen und hat samstags offen?" Die 2. Frage beantwortet die KI nur, wenn sie diese Details irgendwo findet.
- Lange Fragen enthalten Situation, Ort und Einschränkung. Deine Website muss solche Fälle in ganzen Sätzen beantworten, nicht nur in Stichworten
- 1 von 5 Anfragen im KI-Modus kommt per Sprache, Bild oder Dokument. Fotos von Laden, Produkten und Arbeit werden damit zum Suchsignal
- Schindler nennt die KI-Modus-Anfragen Anfragen aus dem oberen Teil des Kauftrichters: Menschen informieren sich früher und länger, bevor sie Kontakt aufnehmen
- Google baut laut Pichai 1 durchgängige Erfahrung aus KI-Übersichten, KI-Modus und klassischer Suche. Eine Seite, die in einem Format fehlt, fehlt bald in allen
Was der KI-Modus genau ist und wie er sich von den KI-Übersichten unterscheidet, erklärt der Lexikoneintrag AI Mode. Wie du deine Seiten so aufbaust, dass sie in KI-Antworten zitiert werden, zeigt der Ratgeber KI-Sichtbarkeit.
Anzeigen in KI-Antworten: Google dreht jetzt auf
Schindler kündigte an, dass Google Anzeigen in KI-Übersichten und im KI-Modus jetzt auf mehr Nutzer und mehr Anfragen ausweitet. Dazu gehören Anzeigen im KI-Modus in internationalen Märkten und Anzeigen, die im Gespräch über mehrere Fragen hinweg erscheinen, zunächst in den USA. Als Begründung nannte er einen Messwert: Die Klickraten von bezahlten und organischen Produkteinträgen im KI-Modus sind bereits ähnlich hoch.
- Neu
- Anzeigen im KI-Modus werden in internationale Märkte ausgeweitet, dazu Anzeigen über mehrere Gesprächsschritte in den USA
- Begründung
- Klickraten von bezahlten und organischen Produkteinträgen im KI-Modus laut Schindler bereits ähnlich
- Deutschland
- In der Telefonkonferenz nicht genannt. Die bisher bekannte Länderliste steht in der News zu Werbung im KI-Modus
- Kleine Betriebe
- Schindler: Jeder Werbetreibende, von der Weltmarke bis zum kleinen Betrieb, soll an den KI-Oberflächen teilnehmen können
- Quelle
- Protokoll der Alphabet-Telefonkonferenz zum 3. Quartal 2026, 28. Oktober 2026
Für dich heißt das: Der Platz neben einer KI-Antwort wird zur Anzeigenfläche, und Google misst dort schon heute Klicks auf Augenhöhe mit organischen Treffern. Wer Google Ads schaltet, sollte prüfen, ob die Kampagnen für KI-Übersichten und KI-Modus freigegeben sind. Welche Länder bereits Anzeigen im KI-Modus zeigen, steht in der News Werbung im KI-Modus. Wie DTILE GmbH Kampagnen für diese Flächen aufsetzt, zeigt die Seite Google Ads Hamburg.

Kostenlose Potenzialanalyse
Wie viele Kunden findest du
noch über Google und KI?
In 15 Minuten siehst du, wo du heute stehst und wie viele Anfragen und Umsatz realistisch drin sind.
KI-Agenten kaufen ein: Was Google für den Handel vorbereitet
Pichai beschrieb als nächsten Schritt, dass KI für Menschen Dinge erledigt: Tische reservieren, Formulare ausfüllen, Termine buchen, Einkäufe abschließen. Diese Agenten-Funktionen sollen laut Pichai noch in diesem Jahr bei den 1 Milliarde Gemini-Nutzern starten und später auf Chrome, Android und Workspace ausgeweitet werden. Für Händler nannte Schindler 2 konkrete Bausteine.
- 1
Universal Commerce Protocol
Eine Schnittstelle, über die Shops ihren Kaufabschluss direkt in Google-Oberflächen anbieten. Laut Schindler nutzen sie bereits Hunderttausende Marken, darunter Nike und Chewy, und Händler nehmen sie schnell an.
- 2
Universal Cart
Ein Warenkorb über Google-Produkte hinweg, in diesem Quartal gestartet. Er soll abbilden, wie Menschen heute über mehrere Google-Dienste hinweg einkaufen, ohne dass der Händler die Kundenbeziehung verliert.
- 3
Agenten für Dienstleister
Reservierungen, Terminbuchungen und Formulare gehören laut Pichai zu den ersten Aufgaben, die Agenten übernehmen. Dafür braucht die KI saubere Daten: Öffnungszeiten, Leistungen, Buchungswege und Preise an 1 Stelle.

Pichai sagte selbst, dass Vertrauen und Sicherheit wichtiger werden, sobald KI für Menschen und Unternehmen handelt. Übersetzt: Ein Agent bucht nur dort, wo er verlässliche Daten findet. Welche Daten das für lokale Betriebe sind, steht im Ratgeber AI Overviews für lokale Unternehmen.
Was du jetzt für Google-Profil, Website und Werbung tun solltest
Die Zahlen aus dem Quartalsbericht beschreiben keine Zukunft, sie beschreiben das Suchverhalten von heute. 1 Milliarde Menschen nutzen Gemini, Anfragen werden länger, und Google verkauft Werbung neben KI-Antworten. 4 Dinge kannst du in den nächsten 2 Wochen umsetzen.
- Google-Profil vollständig pflegen: Kategorien, Leistungen, Öffnungszeiten, Buchungslink, aktuelle Fotos. Das Profil ist die erste Quelle, aus der Gemini und der KI-Modus lokale Antworten ziehen
- Lange Fragen beantworten: Je Leistung eine Seite, die typische Situationen deiner Kunden in ganzen Sätzen beantwortet, inklusive Preisrahmen, Dauer und Ablauf
- Bilder als Suchsignal nutzen: Eigene Fotos von Laden, Team und Arbeit mit sprechenden Dateinamen und Alt-Texten, weil 1 von 5 KI-Modus-Anfragen per Bild, Sprache oder Dokument kommt
- Google Ads auf KI-Flächen prüfen: Kampagnen für KI-Übersichten und KI-Modus freigeben und die Klickrate dort gegen die klassische Suche messen
Wie du Sichtbarkeit in ChatGPT, Gemini und Perplexity gezielt aufbaust, steht auf der Seite GEO-Agentur. Wenn du wissen willst, ob dein Betrieb in KI-Antworten heute schon auftaucht, prüfen wir das in der kostenlosen Potenzialanalyse in 15 Minuten.
Häufige Fragen zu den Gemini-Zahlen von Google

Geschäftsführer DTILE GmbH · Local SEO & GEO Experte
Ich bin Engin Buldak, Geschäftsführer der DTILE GmbH in Hamburg. Seit über 20 Jahren arbeite ich an Sichtbarkeit bei Google und habe mit meinem Team mehr als 3.500 Unternehmen im DACH-Raum geholfen*, von lokalen Dienstleistern bis zu Filialbetrieben.
Als einer der First Mover für Generative Engine Optimization (GEO) baue ich KI-Sichtbarkeit nachhaltig auf der eigenen Website auf: Topical Authority, strukturierte Daten und Entitäten-Optimierung für Empfehlungen in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews.
Wir glauben, dass gefunden werden sollte, wer die beste Arbeit macht. Nicht, wer das größte Werbebudget hat.