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News · Google · 27. Oktober 2026

Google-Unternehmensprofil: Die 7 Änderungen im Herbst 2026 im Überblick

Von Engin Buldak · Geschäftsführer DTILE GmbH · veröffentlicht am 27. Oktober 2026

Café-Inhaber schaut hinter der Theke auf ein Tablet, Titelbild zur News über die Google-Profil-Änderungen im Herbst 2026

Zwischen September und Oktober 2026 hat Google das Unternehmensprofil an mehreren Stellen verändert: eine feste Frist für Änderungsvorschläge, strengere Regeln für Kontaktdaten in Beiträgen, mehr Spam-Schutz bei Bewertungen und 2 neue Tests. Der Überblick zeigt, was bestätigt ist.

Was sich im Herbst 2026 am Google-Unternehmensprofil geändert hat

Die Änderungen kamen einzeln über Hilfeseiten, Richtlinien, E-Mails an Profilinhaber und Tests, ohne gemeinsame Ankündigung. Nicht alle sind gleich verbindlich. Die Tabelle trennt deshalb, was Google offiziell dokumentiert hat, was ein Mitarbeiter von Google bestätigt hat und was bisher nur beobachtet wurde.

22. September

Änderung
E-Mails zu Spitzen bei Spam-Bewertungen, Bewertungen werden vorübergehend pausiert
Status
E-Mail an Profilinhaber

23. September

Änderung
4 Tage Frist, um Änderungsvorschläge von Nutzern anzunehmen oder abzulehnen
Status
In der Google-Hilfe dokumentiert

25. September

Änderung
Beiträge mit nicht bestätigten Kontaktdaten können entfernt werden
Status
In der Google-Hilfe dokumentiert

29. September

Änderung
Neue Richtlinie gegen den Missbrauch der Support-Kanäle
Status
In den Richtlinien dokumentiert

7. Oktober

Änderung
WhatsApp-Button im lokalen Infokasten der Suche
Status
Beobachtet, nicht offiziell bestätigt

16. Oktober

Änderung
Einsprüche gegen Bewertungsentscheidungen dauern länger
Status
Von Google im Hilfeforum bestätigt

20. Oktober

Änderung
Verifizierung mit amtlichem Ausweis
Status
Test, nicht in der Google-Hilfe aufgeführt

Die 7 Änderungen am Google-Unternehmensprofil im Herbst 2026

4 Tage Frist für Änderungsvorschläge von Nutzern

Jeder Nutzer kann bei Google Änderungen an einem Unternehmensprofil vorschlagen, etwa neue Öffnungszeiten, eine andere Telefonnummer oder eine geänderte Kategorie. Über manche dieser Vorschläge informiert Google den Inhaber vorab per E-Mail oder mit einer Benachrichtigung im Profil.

Neu ist eine feste Frist: Laut der Google-Hilfe hat der Inhaber nach der Benachrichtigung 4 Tage Zeit, den Vorschlag anzunehmen oder abzulehnen. Reagiert er nicht, kann Google die Änderung automatisch veröffentlichen, wenn andere öffentlich zugängliche Informationen sie stützen, zum Beispiel die Website des Unternehmens. In bestimmten Fällen, etwa um Richtlinien durchzusetzen, übernimmt Google Vorschläge auch ohne vorherige Prüfung durch den Inhaber.

Was das praktisch bedeutet

Benachrichtigungen von Google müssen zeitnah ankommen und bearbeitet werden. Wer die E-Mails des Google-Kontos nur selten liest, riskiert falsche Öffnungszeiten oder Telefonnummern. Ebenso wichtig: Die Angaben auf der eigenen Website müssen mit dem Profil übereinstimmen, weil Google sie zur Bestätigung heranzieht.

Telefonnummern und Kontaktdaten in Beiträgen

Auch die Regeln für Beiträge im Unternehmensprofil hat Google präzisiert. Laut der Hilfeseite zu Beiträgen entfernt Google zur Vorbeugung von Betrug und Missbrauch unter Umständen Beiträge mit nicht bestätigten Kontaktdaten. Gemeint sind Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Social-Media-Namen im Text des Beitrags.

Als Alternative nennt Google den Button Jetzt anrufen. Er nutzt automatisch die bestätigte Telefonnummer aus dem Profil. Für Links auf Website oder Buchungsseite gibt es eigene Buttons wie Mehr erfahren oder Buchen.

  • Keine Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Social-Media-Namen in den Beitragstext schreiben
  • Für Anrufe den Button Jetzt anrufen verwenden
  • Für Website, Shop oder Terminbuchung die passenden Buttons mit Link nutzen
  • Ältere Beiträge mit Kontaktdaten im Text prüfen und bei Bedarf neu anlegen

Bewertungen: Spam-Schutz, neue Richtlinie und verzögerte Einsprüche

Ab dem 22. September berichteten Profilinhaber von E-Mails mit dem Betreff Protecting your Business Profile from spam reviews, auf Deutsch Schutz des Unternehmensprofils vor Spam-Bewertungen. Darin teilt Google mit, eine Häufung von Spam-Bewertungen erkannt und entfernt zu haben. Neue Bewertungen und andere Beiträge von Nutzern werden laut der E-Mail vorübergehend pausiert, in der Regel für wenige Tage. Wer legitime Bewertungen für irrtümlich entfernt hält, kann eine Überprüfung beantragen.

Am 29. September ergänzte Google seine Richtlinien für Unternehmensprofile um einen Abschnitt zum Missbrauch der Support-Kanäle. Gefordert ist, die Support-Wege nur für berechtigte Anliegen zu nutzen. Als Missbrauch gelten falsche, irreführende oder böswillige Meldungen. Wiederholte unbegründete Meldungen können laut Richtlinie dazu führen, dass alle weiteren Beschwerden ohne Prüfung abgelehnt werden.

Passend dazu bestätigte ein Mitarbeiter von Google Mitte Oktober im Hilfeforum, dass Einsprüche gegen Entscheidungen zu Bewertungen wegen des hohen Aufkommens länger dauern. Einen Zeitrahmen nannte Google nicht und bat darum, keine doppelten Einsprüche einzureichen. Welche Portale neben Google für Unternehmen zählen, zeigt der Beitrag Bewertungsportale im Überblick.

Neu im Test: WhatsApp-Button und Verifizierung mit Ausweis

Seit Anfang Oktober tauchen im lokalen Infokasten der Google-Suche bei einzelnen Unternehmen WhatsApp-Buttons auf, neben oder anstelle des Chat-Buttons. Suchende können darüber direkt per WhatsApp schreiben. Google hat die Funktion bisher nicht offiziell angekündigt. Grundlage scheint die WhatsApp-Nummer zu sein, die sich im Unternehmensprofil hinterlegen lässt.

Ebenfalls im Test ist eine neue Methode zur Verifizierung: das Hochladen eines Fotos eines amtlichen Ausweises. Laut dem Hinweis in der Oberfläche wird der Ausweis nur zur Verifizierung genutzt und nicht öffentlich angezeigt. In der offiziellen Google-Hilfe zur Verifizierung ist die Methode noch nicht aufgeführt, dort stehen weiter Telefon oder SMS, E-Mail, Video und Post.

⚡ Google-Profil auf dem neuesten Stand halten

Die DTILE GmbH betreut Google-Unternehmensprofile laufend, von Änderungsvorschlägen über Beiträge bis zu Bewertungen. Die kostenlose Potenzialanalyse zeigt, wo ein Profil heute steht.

Einordnung: Was Unternehmen jetzt prüfen sollten

Die Richtung der Änderungen ist eindeutig: Google setzt beim Unternehmensprofil stärker auf bestätigte Daten und schnelle Reaktionen der Inhaber und geht härter gegen Spam vor. Für gepflegte Profile ist das ein Vorteil, für vernachlässigte ein Risiko.

  1. 1

    Benachrichtigungen sichern

    Prüfen, an welche E-Mail-Adresse Google Benachrichtigungen schickt, und sicherstellen, dass dort jemand innerhalb von 4 Tagen reagiert.

  2. 2

    Daten abgleichen

    Öffnungszeiten, Telefonnummer, Adresse und Kategorien im Profil mit der Website abgleichen, weil Google die Website zur Bestätigung von Vorschlägen nutzt.

  3. 3

    Beiträge bereinigen

    Kontaktdaten aus Beitragstexten entfernen und stattdessen Buttons wie Jetzt anrufen nutzen.

  4. 4

    Bewertungen sauber sammeln

    Echte Bewertungen gleichmäßig über die Zeit sammeln und bei Meldungen nur klar begründete Fälle einreichen.

  5. 5

    WhatsApp-Nummer prüfen

    Falls WhatsApp für Kundenkontakt genutzt wird, die Nummer im Profil hinterlegen und regelmäßig erreichbar sein.

Wie ein Unternehmensprofil vollständig eingerichtet und gepflegt wird, zeigt die Seite zum Google-Unternehmensprofil.

Häufige Fragen zu den Änderungen am Google-Unternehmensprofil

Laut der Google-Hilfe 4 Tage ab der Benachrichtigung. Reagiert der Inhaber nicht, kann Google die Änderung automatisch veröffentlichen, wenn öffentlich zugängliche Informationen wie die Website sie stützen.
Google kann Beiträge mit nicht bestätigten Kontaktdaten entfernen, dazu zählen Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Social-Media-Namen. Sicherer ist der Button Jetzt anrufen, der die bestätigte Nummer aus dem Profil nutzt.
Erkennt Google eine Häufung von Spam-Bewertungen, entfernt es diese und pausiert neue Bewertungen vorübergehend, laut der E-Mail von Google in der Regel für wenige Tage. Ein Eingreifen des Inhabers ist dafür nicht nötig.
Google hat im Oktober 2026 bestätigt, dass Einsprüche zu Bewertungen wegen des hohen Aufkommens länger dauern. Einen Zeitrahmen nennt Google nicht und bittet, keine doppelten Einsprüche einzureichen.
Seit Anfang Oktober 2026 erscheint bei einzelnen Unternehmen ein WhatsApp-Button im lokalen Infokasten der Suche. Offiziell angekündigt hat Google die Funktion bisher nicht. Grundlage ist offenbar die im Profil hinterlegte WhatsApp-Nummer.
Google testet seit Oktober 2026 eine Verifizierung mit dem Foto eines amtlichen Ausweises. Die Methode ist noch nicht in der offiziellen Hilfe aufgeführt. Üblich sind weiter Telefon oder SMS, E-Mail, Video und Post.
Engin Buldak, Geschäftsführer DTILE GmbH

Engin Buldak

Geschäftsführer DTILE GmbH · Local SEO & GEO Experte

Ich bin Engin Buldak, Geschäftsführer der DTILE GmbH in Hamburg. Seit über 20 Jahren arbeite ich an Sichtbarkeit bei Google und habe mit meinem Team mehr als 3.500 Unternehmen im DACH-Raum geholfen*, von lokalen Dienstleistern bis zu Filialbetrieben.

Als einer der First Mover für Generative Engine Optimization (GEO) baue ich KI-Sichtbarkeit nachhaltig auf der eigenen Website auf: Topical Authority, strukturierte Daten und Entitäten-Optimierung für Empfehlungen in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews.

Wir glauben, dass gefunden werden sollte, wer die beste Arbeit macht. Nicht, wer das größte Werbebudget hat.

* Gezählt sind alle Unternehmen, denen wir geholfen haben, auch mit einer kostenlosen Potenzialanalyse oder Beratung: über 3.500 in über 20 Jahren Marketing-Praxis von Engin Buldak.